Antifaschismus als konkrete Utopie
Ist die Vision eines gerechteren, inklusiven und solidarischen Miteinanders eine lebendige
gesellschaftliche Kraft?
Angesichts des Erstarkens autoritärer Herrschaftsformen, globaler Krisen und der Erosion
demokratischer Traditionen und Institutionen stellt sich die Frage mit neuer Dringlichkeit.
Aktivist:innen, Journalist:innen und Kulturschaffende erhalten in dieser Gesprächsreihe ein
Podium, um in ihren vielfältigen Erscheinungsformen dieser Frage nachzugehen, ihr
Engagement lebendig wahrnehmbar darzustellen und darüber zu ermutigen, zu informieren
und zu vernetzen.
Am Samstag, den 13.09 taten dieses Max Czollek und Ibou Diop im Gespräch mit Jean Peters
(Correctiv), Katja Rumiantseva (deutsch-belarussische Menschenrechtsaktivistin) und Nora
Pauli (OgR Berlin) im Haus der Kulturen der Welt.
Die OgR, als ein Mosaikstein, sind ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Pfeiler. Sie bilden mit
vielen anderen Akteuren und Akteurinnen einen gelebten, wertorientierten Gegenentwurf
zum Faschismus.
Das wurde in dieser Veranstaltung nochmals deutlich und lud die Zuhörerschaft dazu ein, an
ein WIR in einer freien, vielfältigen Gesellschaft zu glauben und sich dafür einzusetzen.
Es war ein Abend, der Hoffnung macht und Gemeinschaft fördert. Unser ausdrücklicher Dank
gilt den Gründer:innen und Kurator:innen dieses wunderbaren Projektes und allen anderen
Teilnehmer:innen mit ihrem unermüdlichen Einsatz für Menschenwürde und Demokratie. *Nachlese von Nora Pauli, Öffentlichkeitsarbeit OgR Berlin

