SB-Import-Eidos 16.03.2022 – 15:12 Uhr

Am Alten Turm gab es bereits eine Mahnwache für den Frieden, an der sich auch Mitglieder der „Omas gegen Rechts“ beteiligt hatten. Die Gruppe plant nun diesen Samstag, 19. März, ab 11 Uhr auf dem Vorstadtplatz den Opfern der Pandemie und den Opfern des Krieges zu gedenken. 

Eine Solidaritätsveranstaltung für Frieden und Demokratie planen die „Omas gegen Rechts“ am Samstag, 19. März, ab 11 Uhr auf dem Vorstadtplatz in Nagold.

„Unser Leben wurde über die letzten zwei Jahre auf für uns in bisher nicht gekannte Weise bedroht, eingeschränkt und belastet. Die weltweite Corona-Pandemie hat alte Sicherheiten in Frage gestellt und schlagartig die Verletzlichkeit des menschlichen Lebens in für uns unbekannten Dimensionen sichtbar gemacht“, schreibt der Verein in einer Ankündigung. Weiter befürchten die „Omas gegen Rechts“: „Angst und Unsicherheit und das zwangsläufig langsame Vorantasten der Politik bilden den Nährboden für Angriffe auf unsere Demokratie und für die Verbreitung von Lügen und Verschwörungstheorien.“

Ein weiterer Schock

Was man aktuell in der Ukraine erlebe, sei nun ein weiterer Schock für die über viele Jahre entstandene Lebensfundierung. In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Verbrecherische Gewalt, Zerstörung und Tod setzen in Europa längst überwundenen Horror auf die Tagesordnung. Auch hier bilden Desinformation und Lügen die Basis, um Menschen in die Irre zu leiten. Aus Krieg gegen ein Volk wird eine Militäraktion, die demokratisch gewählte Regierung wird als eine rauschgiftsüchtigen Nazi-Bande dargestellt.“

Beide Ereignisse brächten unendliches Leid für die betroffenen Menschen. Doch die Opfer der Pandemie habe niemand willentlich herbeigeführt. Alle Opfer des Krieges seien dagegen von den Betreibern des Angriffskrieges zu verantworten. Sie hätten sich dafür entschieden, Tod und Zerstörung über die Menschen in der Ukraine zu bringen.

Beginn ist um 11 Uhr

Die „Omas gegen Rechts“ wollen deshalb im Bund mit anderen demokratischen Kräften ihre Stimme erheben, um den Opfern der Pandemie und den Opfern des Krieges zu gedenken und den Zerstörern der Demokratie entgegenzutreten. Sie rufen zu einer gemeinsamen Mahnwache und Protestversammlung mit allen friedliebenden und demokratisch gesinnten Menschen am Samstag, 19. März, ab 11 Uhr auf dem Vorstadtplatz in Nagold auf.