Jutta Shaikh/Carola Witt– Caro W. – Frankfurt a.M:
Der 2. Weltkrieg forderte rund 70 Millionen Menschenleben. Dies zeigt  die unermessliche Grausamkeit des Krieges, die Opfer dürfen nie vergessen werden.

Am 8. Mai gedachten wir Frankfurter OMAS GEGEN RECHTS gemeinsam mit dem Bündnis 8.Mai auf dem Römerberg der Opfer des Faschismus. Die Feierlichkeiten wurden von Zeitzeugen, einem Schultheater, diverse Musikbeiträge und eine Diskussionsrunde umrahmt. 

Schon am Morgen legten die OMAS GEGEN RECHTS, gemeinsam mit vielen anderen Frankfurter Bürgern, zum Gedenken der Opfer des Faschismus an vielen Gedenktafeln und Stolpersteinen Blumen nieder. Frankfurt wurde an diesem Tag in in ein Blumenmeer verwandelt. Um 12 Uhr fand traditionell die Kranzniederlegung am Denkmal bei der Paulskirche statt.  

In diesem Jahr schwang bei der 

Gedenkveranstaltung erstmals ein anderes, längst vergessen geglaubtes Gefühl, mit. Das Gefühl der Angst vor einem Krieg mitten in Europa. Der Schwur von Buchenwald endet mit den Worten „Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“. Dieses Ziel haben die friedliebenden Menschen Europas nie aus den Augen gelassen. Wir hatten es geschafft, dass es Jahrzehnte in Europa friedlich war.  Niemand konnte und wollte sich vorstellen, dass sich dies jemals wieder ändert. Leider wurden wir in diesem Jahr eines besseren belehrt.

Vor dem Hintergrund des derzeit tobenden Angriffskrieges der russischen Regierung gegen die Ukraine, fiel es dieses Jahr schwer unbekümmert den 8. Mai als Tag der Befreiung zu feiern. Zeigt er uns doch, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und dass er immer von inneren und äußeren Feinden geschützt werden muss.

Wir OMAS GEGEN RECHTS werden uns weiter und mit all unserer Kraft dafür einsetzen, dass kein Mensch wegen seiner Herkunft, seinem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, seiner Hautfarbe, Geschlecht,  Sexualität oder sozialem Status benachteiligt werden darf. Die Würde des Menschen ist unantastbar.