Der Omas gegen Rechts e. V. als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ 2025 ausgezeichnet

Der Omas gegen Rechts e. V. als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ 2025 ausgezeichnet
Ehrung am Tag des Grundgesetzes in der Urania Berlin // Pressematerialien mit Hintergrundinformationen zu allen Gewinnerinnen und Gewinnern unter bpb.de/festakt-2025-presse

Um das zivilgesellschaftliche Engagement von Einzelpersonen und Initiativen zu würdigen, die sich in besonders herausragender Weise für Demokratie und Toleranz einsetzen, zeichnete die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb heute im Rahmen des Festakts zur Feier des Grundgesetzes am 23. Mai 2025 in der Urania Berlin fünf Personen und Initiativen als „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ aus. Die Ehrung wurde im Rahmen des Festaktes zum Tag des Grundgesetzes zum 25. Mal vergeben.

In diesem Jahr erhielt unter anderem der Omas gegen Rechts e. V. aus Nagold die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung. „Für mich persönlich und auch für alle Vereinsmitglieder von Omas gegen Rechts Deutschland e. V. ist diese Auszeichnung eine große Ehre, da wir genau dafür ausgezeichnet werden, wofür wir stehen. Die Würde des Menschen ist unantastbar und darf nicht verwässert oder ausgehöhlt werden, und eine Garantie dafür, dass es nicht geschieht, ist eine wehrhafte Demokratie, welche eine wache und mutige Zivilgesellschaft braucht“, betonte Anna Ohnweiler, Gründerin und 1. Vorsitzende des Omas gegen Rechts e. V. Die Bewegung mit mittlerweile über 8.000 Mitgliedern setzt sich seit ihrer Gründung 2019 mit verschiedenen Aktionsformen für Gleichberechtigung und Toleranz sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus ein und stellt sich den rechtsextremen und faschistischen Entwicklungen in Deutschland entgegen.

Die Laudation für die Auszeichnung als „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ übernahm Thomas Krüger, Präsident der bpb. „Die Ausgezeichneten sind Menschen, die sich kontinuierlich, zum Teil sehr öffentlich exponiert, mit großem persönlichem Mut, unermüdlichem Einsatz, mit ihrer Lebenszeit, ihrem Know-How und mit ihrem ganzen Herzen für uns alle einsetzen“, so Thomas Krüger.

Neben dem Omas gegen Rechts e. V. wurden folgende Personen und Initiativen in diesem Jahr als „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet:
Serpil Temiz Unvar, Hanau
Sarah Hüttenberend, Wuppertal
Fatuma Musa Afrah, Werder
Gianni Jovanovic, Köln

Text- und Bildmaterialien sowie Hintergrundinformationen zu den „Botschafterinnen und Botschaftern für Demokratie und Toleranz“ unter: bpb.de/festakt-2025-presse

Hintergrund:
Jährlich werden von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bis zu fünf „Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet, die durch ein bundesweites Ausschreibungsverfahren ermittelt werden. Diese Menschen oder Initiativen werden damit für ihr besonders herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement geehrt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € dotiert. Die Auswahlentscheidung trifft eine Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, des Parlaments, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Die Auszeichnung findet im Rahmen eines Festaktes statt, der jährlich am Tag der Verfassung, dem 23. Mai, in Berlin veranstaltet wird. Der Festakt am 23. Mai wurde 2001 durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) ins Leben gerufen und weiterentwickelt. Seit 2023 wird er in der bpb fortgeführt.

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