Die „Omas gegen Rechts“ übergaben die erste von fünf Regenbogenbänken in der Oberstadt
Marburg. Eine Bank in den Farben des Regenbogens steht seit Kurzem auf dem Kirchhof der Lutherischen Pfarrkirche in Marburgs Oberstadt. Diese stellten die „Omas gegen Rechts“ am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, auf. Zur Enthüllung der von sieben Frauen neu gestalteten Bank kam auch Oberbürgermeister Thomas Spies. Die Stadt Marburg unterstützt das Projekt und übernimmt die Kosten für die Farbe. Vier weitere Sitzgelegenheiten sollen an anderen Orten der Stadt in den nächsten Wochen noch folgen.
Ingrid Peters bezeichnete in ihrer kurzen Rede eine Bank als einen „verlässlichen Rastplatz“ und spannte den Bogen zu der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen. „Diese Bank ist ein Zeichen für die Vielfalt in unserer Stadtgesellschaft“, sagte Peters. Der Oberbürgermeister dankte den Omas gegen Rechts für ihre Initiative. Die Regenbogenbank sei ein „wunderbares Symbol, für das ich außerordentlich dankbar bin“, sagte Spies (SPD). Er wünsche sich, dass sehr viele Menschen, die hierhin kämen, „den Unterschied erkennen und sich auf die richtige Bank setzen“. Vorbild für die Initiative der Marburger Omas gegen Rechts ist eine groß angelegte Aktion mit bunten Bannern, Bänken und Bussen in der Friedensstadt Augsburg in diesem Jahr. red



