Raddemo in Frankfurt am Main gegen Ausbau der A5

FAHRRADDEMO gegen Ausbau der A5

Bericht über die Raddemo in Frankfurt am Main gegen den Ausbau der A5

Am Sonntag, den 29.9., machten wir uns mit einer kleinen, tapferen Gruppe von OGR auf den Weg zum Eisernen Steg. Voller Begeisterung sahen wir, wie viele Menschen zusammengekommen waren, um gemeinsam gegen den Ausbau der A5 auf dem Frankfurter Stadtgebiet zu protestieren. Der Ausbau auf 10 Spuren wäre einzigartig in Deutschland.

Über 5000 Radlerinnen und Radler, darunter Kinder und Hunde aus Frankfurt und Umgebung, versammelten sich am Mainkai. Der Aufruf kam vom Bündnis „Stopp A5 – Ausbau“. In den Reden vor dem Start wurde deutlich gemacht, welche massiven und verheerenden Folgen ein solcher Ausbau hätte:

  • Noch mehr Verkehr
  • Mehr Lärm und Abgasbelastung
  • Enteignung von vielen Grundstücken

Ein solches Betonprojekt wäre völlig aus der Zeit gefallen und würde die Klimakrise weiter verschärfen. Für uns OGR bekommt die Klimakrise eine immer größere Bedeutung. Durch das Erstarken rechtsextremer Parteien, die den menschengemachten Klimawandel leugnen und Klimamaßnahmen zurücknehmen wollen, sehen wir es als unsere Aufgabe, die Klimabewegung zu unterstützen.

Position der Regierung und Parteien

Zwar hat die Frankfurter Stadtregierung ihre Ablehnung des Projektes deutlich gemacht, aber die hessische Regierung befürwortet es. Natürlich fordert auch die FDP eine schnelle Umsetzung.

Die Radtour

Als es endlich losging, war es im Stadtgebiet eher ein „Stop-and-Go“, erst ab der Messe konnten wir richtig in die Pedale treten. Das eigentlich geplante Vorhaben, eine kurze Strecke direkt auf der A5 zu fahren, wurde vom Bundesverfassungsgericht aus „Sicherheitsbedenken“ abgelehnt. Stattdessen fuhren wir über die A648 bis zum Westkreuz, wo sich die vielen Radlerinnen und Radler verteilten.

Abschluss und Fazit

Auf der Abschlusskundgebung wurde noch einmal betont, dass der Kampf gegen die Beton- und Autolobby einen langen Atem braucht. Unser OGR-Chor sorgte für einen entspannten Abschluss, mit neuen Liedern und Texten zum Klimanotstand, bei denen viele begeistert mitsangen.

*Hanne

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