Landau am Bodensee zeigt Haltung

Am vergangenen Freitagabend rief ein breites Bündnis von Organisationen und Parteien zu einer Demonstration in Landau, Bodensee, auf um Zusammenhalt zu zeigen und ein Zeichen für unsere Demokratie zu senden und zu mahnen. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Zeit zum Handeln“, Untertitel: „AfD stoppen“. Maßgeblich für diese Veranstaltung war u.a. das Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen Anhalt. Über 650 Menschen nahmen daran teil. 

Wie immer wenn es um den Erhalt unserer Demokratie und gegen das Erstarken der A*D geht waren auch hier die OMAS GEGEN RECHTS Bodensee mit vor Ort. 

Doris Hoog hielt eine eindrucksvolle Rede. Sie verlas auch die Stellungnahme des Vereins OMAS GEGEN RECHTS Deutschland e.V. „MUT STATT WUT“

Hoog sagte in ihrer Rede u.a.: „Die Gründe, warum die AfD gewählt wird, sind vielfältig. Sie wurde in Sachsen-Anhalt gewählt, obwohl – oder vielleicht auch gerade, weil – die Partei dort als gesichert rechtsextrem eingeordnet ist. Hinter der Fassade des immer-lächelnden Duftbäume-Vertreters lauert der Faschist. Dass er das kann, hat er postwendend bewiesen, als er von Rüstungsgütern für den Einsatz bei der Remigration fantasiert hat. Diese Gewaltfantasien gegen Menschen mit Migrationsgeschichte sind – sollten sie jemals Realität werden – purer Faschismus.

Es ist endgültig an der Zeit, dass wir Demokratinnen und Demokraten sich über Parteigrenzen hinweg verbünden. Dass sich alle besinnen, auf den Konsens, der uns zusammenhält. Auf den Konsens, der im Grundgesetz sein Fundament hat. Auf den Konsens, der bedingungslos bejaht, dass die Würde jedes einzelnen Menschen, der mit uns in diesem schönen Land lebt, unantastbar ist und bleibt. Diese Würde haben Menschen mit Migrationsgeschichte, junge, alte; Menschen, die unterschiedlichen Religionen angehören; Menschen, die andere Menschen lieben; Menschen, die mit Behinderung leben – alle Menschen. Wir Demokratinnen und Demokraten werden niemals zulassen, dass in unserem Land sortiert wird, wer dazugehören soll und wer nicht. Darin sind wir uns einig und dafür können wir gemeinsam einstehen. Mit unserer Demokratie ist untrennbar die Meinungsfreiheit verbunden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Strategie der Desinformation nicht noch mehr Raum greift.

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