Am 26.8.26 waren wir, die OMAS aus Groß Umstadt, bei unseren Darmstädter OMA-Kolleginnen und haben uns die Ausstellung „Was ich anhatte“, im Justus-Liebig-Haus, angeschaut.
Im Zentrum des Projekts steht die Wanderausstellung „Was ich anhatte“, die schon in verschiedenen Städten zu sehen war. Darin erzählen 12 Frauen ihre Geschichte von sexualisierten Übergriffen, von Nötigung und Vergewaltigung. „Was ich anhatte“ ist dabei zentral: Denn in der Ausstellung sind die Kleidungsstücke zu sehen, die die Frauen bei der Tat getragen haben – vom Nachthemd einer 80jährigen Frau bis hin zum Kleid eines sechsjährigen Mädchens. Das zeigt: Sexualisierte Gewalt ist niemals durch Kleidung erklärbar oder zu rechtfertigen. Die Kleidung ist für das Geschehen irrelevant.
Zeitgleich war eine Schülergruppe mit 2 begleitenden Erwachsenen vorort. Die Schülerinnen lasen 2 der dargestellten Schicksale vor und anschließend besprachen sie diese mit dem geschulten Personal das Gelesene. Am Schicksal eines Kindes, welches bei den Pfadfindern Opfer eines sexuellen Übergriffs war und dessen Folgen für das weitere Leben des Kindes, wurde eine unserer Omas zu Tränen gerührt.
Die gesamte Ausstellung war sehr bewegend und im Anschluss hatten wir ehrliche, gute Gespräche. Diese Ausstellung ist Kooperation von OMAS GEGEN RECHTS Darmstadt, pro familia Darmstadt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

