Wir OMAS GEGEN RECHTS.Berlin sind eine Regionalgruppe der Omas gegen Rechts in Deutschland, einer Bürgerinitiative für eine freie, demokratische, rechtsstaatliche, gerechte und solidarische Gesellschaft. Die Omas gegen Rechts in Deutschland stellen sich insbesondere gegen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und jede Form gesellschaftlicher Spaltung sowie rechtsextremistischer Hetze.


Darüber hinaus sehen wir uns in der Mitverantwortung unseren Kindern und Enkeln gegenüber, was Klimapolitik und vor allem Klimaschutz angelangt. Nicht zufällig steht auf unseren Transparenten geschrieben: „Klimaschutz ist Enkelschutz.“

Aus diesem Anlass haben wir uns entschlossen, in einer Kooperation mit den Omas for Future, einer zwar namentlich mit uns verwandten, aber eigenständigen Organisation, das Projekt „Klimabänder“ ins Leben zu rufen. Ziel dieses Projekts ist es, die kommende Bundestagswahl zu einer „Klimawahl“ zu machen. Keine Sorge – auch die anderen Themen, die uns unter den Nägeln brennen, werden wir dabei nicht aus den Augen verlieren.

Für das Projekt „Klimabänder“ konnten deutschlandweit bereits viele freiwillige Unterstützer*innen gewonnen werden. So wird zum Beispiel die Website, auf der erklärt wird, welche Art von Unterstützung und Mithilfe wir benötigen, um alle bundesweit beschrifteten Klimabänder im September nach Berlin zu bringen, kostenfrei erstellt. Abgerundet werden soll das Projekt mit einem Festival der Zukunft.

Sobald das Projekt anläuft (voraussichtlich Anfang Juni) werden unsere eigenen Ressourcen nicht mehr genügen. Wir werden zusätzlich auf externe, professionelle Dienstleistungen, z.B. die Bereitstellung entsprechender Veranstaltungstechnik und Logistik, zurückgreifen müssen. Um die dafür benötigten finanziellen Mittel zu generieren, wurden durch den Trägerverein unserer Kooperationspartnerin, den Omas for Future, Fördergelder beantragt  und eine vorauslaufende Crowd-Funding-Aktion (https://www.startnext.com/omasforfuture) initiiert.
Wir freuen uns über allseitige Unterstützung und Mitwirkung, mit Organisationen wie z.B. Parents for Future und Students for Future gibt es Partnerschaftsabsprachen.  Mit einer möglichst großen Gemeinschaft aus alten und jungen Menschen, welche die gleichen Sorgen teilen und die gleichen Ziele verfolgen, wollen wir sichtbar machen, wie viele Bürger*innen sich mittlerweile dem Thema Klima verschrieben haben.

Damit wollen wir auch zeigen, dass das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, demzufolge die Klimapolitik der Bundesregierung die Freiheitsrechte kommender Generationen gefährdet, in der gesamten Bevölkerung beachtlichen Widerhall findet. Zeigen wollen wir ferner, dass sich Widerspruch und Widerstand gegen diese Klimapolitik auf einem immer breiteren gesellschaftlichen Fundament entwickeln. Dies ist unsere Botschaft an die Parteien im Wahljahr 2021.

Wir werden uns auch von der derzeitigen Hetze im Netz gegen dieses Projekt nicht beirren lassen.