Caro W.- Frankfurt a.M.
Jährlich gedenken deutschlandweit am 10. Mai Menschen der Bücherverbrennung von 1933, so auch in Frankfurt am Main.
Die öffentliche Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“. Damit begann die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller.
„Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ (Heinrich Heine, 1820)
Anlässlich der Gedenkfeier zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, auf dem Frankfurter Römerberg, trafen sich Mitglieder des VVN-BdA Frankfurt, die Naturfreunde und Omas gegen Rechts. Es wurden Texte von Mascha Kaleko, Bert Brecht, Erich Kästner, Kurt Tucholsky u.a. vorgetragen, die beklemmend an die Situation heute erinnern.